LAURENT METTRAUX
Route Principale 160, CH-1791 Courtaman (Schweiz)
Tél. + fax : (+41) 26/684.18.65,
E-mail : laurent.mettraux(at)bluewin.ch
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BIOGRAPHIE
Laurent Mettraux ist am 27.
Mai 1970 in Fribourg (Schweiz) geboren. Seine Musikalischen Studien vollbringt
er an der Freiburger Akademie (Musiktheorie bei René Oberson, Klavier, Geige,
Gesang) und in Genf (Komposition bei Eric Gaudibert, Dirigieren bei Liang-Sheng
Chen). Er nimmt auch an Kursen über alte Musik und Musikwissenschaft teil, und
bekommt Stipendien der Kiefer-Hablitzel Stiftung (Schweizerischer
Tonkünstler-verein) und des „Institut Européen de Chant Choral“ (Europäisches
Institut für Chorgesang). Meisterkurse und Beratung unter anderem bei Klaus
Huber, Luis de Pablo, Heinz Holliger, Arvo Pärt, Paul Méfano, ...
1993 erhält seine Symphonie
für Kammerorchester den 1. Preis und Publikumspreis des ersten Wettbewerbs für junge
Schweizer Komponisten, vom Kammerorchester Lausanne veranstaltet. Er ist
Preisträger mehrerer Stiftungen, und unter anderem Finalist des „Europäischen
Wettbewerbs für Chorkomposition" (Amiens, Frankreich). Er erhält 1998 den
Preis der berühmten Donaueschinger Musiktage, zum ersten Mal verliehen, für
sein Orchesterwerk „Ombre“, ausgewählt aus mehr als 80 Partituren (in der Jury:
Wolfgang Rihm, Gérard Grisey, Christian Wolff, Sylvain Cambreling). Ausserdem
erhält er 2000 für seinen „bemerkenswerten Beitrag am musikalischen Leben der
Schweiz und des Auslands“ eine Spende ad personam der UBS
Kulturstiftung.
Zahlreiche Werke werden ihm
aufgetragen, sowohl von Interpreten als auch von Konzertvereinen, Festspielen,
Rundfunk, Stiftungen. Seine Werke werden mehr und mehr aufgeführt, in der
Schweiz ebenso wie im Ausland. Sein Stil gefällt Kennern von zeitgenössischer
Musik genauso wie den Musikern und einem breiteren Publikum. Er ist ausserdem
einer der jüngsten Komponisten, die im „International Who’s who in Music and
Musician’s Directory“ erwähnt ist, ab der 16. Auflage (1998). Seit Juli
2007 ist er Vorstandsmitglied des Schweizerischen Tonkünstlervereins.
Seine Werke sind in
zahlreichen Ländern der ganzen Welt aufgeführt (mehr als 30 Länder, in Europa, Nord-
und Südamerika, Zentralasien und im Fernen Osten), unter anderem während
zahlreiche Festspiele, unter welchen das Tibor Varga Festspiel, das Bachfest
Leipzig, der Europäische Musikmonat 2001, die World New Music Days, das Davos
Festival, das Festival de Radio France – Montpellier, das Festival Musica von
Strassburg, die Internationale Musiktage Viva Cello von Liestal, das Festival
of Universal Sacred Music von New York, das Pariser Festspiel „Rives
d’Accordéon“, die „Musicales de l’Abbaye d’Auberive“, die „Rencontres Musicales
Internationales des Graves“, die „Scènes d’Eté du Parc de la Villette“ von
Paris, das Festival geistlicher Musik Freiburg, die Greifswalder Bachwoche, die
verschiedenen Weltkongresse des Saxophons und des Cellos, die Festspiele für
zeitgenössische Musik von Bratislava, Kaunas, Ljubljana, Odessa, El Salvador,…
Seine Werke sind durch
zahlreiche berühmte Ensembles und Interpreten aus der Schweiz und dem Ausland
aufgeführt worden, unter anderen vom Talich Quartett, vom Janacek Quartett, von
Riccardo Chailly, Tibor Varga, Jesus Lopez-Cobos, Sylvain Cambreling, Francisco
Araiza, dem Wiener Klangforum, dem Zürcher Streichtrio, dem New London Chamber
Choir.
Unter seinen Werken sind zu
erwähnen : das Konzert für 15 Solostreicher, persönlicher Auftrag von Tibor
Varga, für das Eröffnungskonzert seines Festspiels von 1994 ; das 2.
Geigenkonzert, auch unter der Leitung von Tibor Varga anlässlich der
150-Jahrfeier der ungarischen Revolution in Budapest uraufgeführt (1998) ; das
Oratorium „Vers le Soleil Couchant“, Auftrag des Universitätschors Fribourg (UA
1996) ; das Orchesterwerk „Le Cocyte“, bestellt von der Stiftung Pro Helvetia
für das 100. Festspiel der Schweizer Musiker (Schweizerischer
Tonkünstlerverein) in St. Moritz (2000) ; das Chorwerk „La Plus Belle des
Lumières“, Auftrag des „Festival de Musiques Sacrées de Fribourg“ (Festival
Geistlicher Musik Freiburg) ; ein Streichquartett, in 2003 vom Talich Quartett
uraufgeführt.
Unter seinen neuesten Werken
sind zu erwähnen : ein Oratorium für die Schweizerische Nationalausstellung ;
„Complainte“ für Sologeige, geschrieben als Auftragswerk für den
Internationalen Geigenwettbewerb von Sion, auf Anregung von Shlomo Mintz ; einen Werkauftrag für Vokalensemble der
Stiftung Universal Sacred Music (New York), anlässlich eines Wettbewerbs
verliehen ; „Émergences“ für Geige und Akkordeon, durch Marianne
Piketty und Pascal Contet uraufgeführt ; ein Doppelkonzert für
Boris Livschitz, Violine, und die berühmte Pipavirtuosin Yang Jing ; „Stèles“
für Klavier, durch Dana Ciocarlie uraufgeführt ; ein Konzert für Orgel und
Orchester, für die Einweihung der neuen Orgel der Lausanner Kathedrale. Dieses
Konzert wurde als Deutsche Erstaufführung im Juni 2010, neben der Uraufführung
eines Werkes für Chor und Orchester (Auftrag des Gewandhauses Leipzig) durch
das Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Riccardo Chailly
wiedergespielt.
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Sehen Sie auch bitte die Hauptwerke und das
Gesamtkatalog !
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auch Audioaufnahmen hören.
« In unserer Periode des ästhetischen Pluralismus’ ist es umso
wichtiger, seinen eigenen Weg zu finden und auf ihm konsequent voran zu
schreiten, indem man aber gegenüber Andere offen bleibt. Von der
mittelalterlichen Musik bis zur zeitgenössischen Musik, im Vorübergehen der
musikalischen Traditionen, sowohl gelehrt als volkstümlich, der Zivilisationen
jeglicher Epoche und Ort, alles ist reflexionswürdig und lehrreich, aber ohne
zu vergessen diese Einflüsse in der eigenen schöpferischen Sensibilität zu lenken.
Materialen sind nicht mehr als Materialen, wenn sie nicht durch den Geist
lebendig werden. »